Die gefürchtete Orangenhaut trifft meistens Frauen. Das weibliche Bindegewebe soll schließlich für Schwangerschaft und Stillzeit elastisch und flexibel sein. Aufgequollene Fettzellen können sich besonders leicht durch diese dehnbare Faserstruktur hindurchzwängen und sorgen für die hässlichen Dellen am Oberschenkel.

Je weniger Körperfett, desto leichter lässt sich Cellulite in den Griff bekommen. Aber auch schlanke Frauen müssen oft um glatte und straffe Haut kämpfen. Cellulitebildung hängt stark von der Ernährung und der Lebensweise ab. Alkohol und Zigaretten sind Gift, genauso wie Stress oder Bewegungsmangel. Daher funktioniert Eincremen allein nicht. Für eine gute Durchblutung und einen aktiven Lymphfluss muss man schon mehr machen.

Orangenhaut einfach wegwickeln

Neuester und vielversprechender Trend ist Wrap´n Go. Nach dem Motto "Wickeln, sporteln und trinken" attackiert man die Cellulite mit einem ausgeklügelten System aus zwei eigens entwickelten Anzügen, einem Bauchgurt und hochaktiven Gels. Das Beste: keiner merkt´s. Denn der Wrap Suit wird unter der normalen Trainingskleidung versteckt. Man sportelt was einem gefällt. Laufen, Radfahren oder Yoga - jedes Training zeigt plötzlich doppelt Wirkung. Und weil man sogar bei "soften" Trainingsvarianten wie z.B. Nordic Walking so richtig ins Schwitzen kommt, muss man den Flüssigkeitsverlust mit ausreichend Wasser wieder ausgleichen. Das entschlackt.

Und so gehts:

Man trägt ein Starter Fluid und das Active Gel auf die problemzonen Bauch, Po, Oberschenkel und unterer Rücken auf. Damit die Inhaltsstoffe gut einziehen können und nichts schmutzig wird, schlüpft man in eine Art Folienanzug. Darüber kommt der Wrap Suit und am Bauch - wo ein enig Straffung schließlich nie schadet - sorgt der Wrap Belt für extra Kompression. Dann kann das Training beginnen. Wrap´n Go setzt physiologische Prozesse in Gang und hilft so dem Körper  das Bindegewebe selbst zu regenerieren. Der Stoffwechsel wird optimiert, die Durchblutung gefördert und Verklebungen zwischen den Gewebeschichten können gelöst werden. "Trainiert wird maximal 60 Minuten, am Besten dreimal pro Woche", so Wrap´n Go Erfinder Oswald Millet, der sich nach 20 jähriger Erfahrung in der Beauty-Szene bestens auskennt. Er sieht den größten Vorteil in der einfachen Handhabung und der sichtbaren Wirkung. Und tatsächlich: nach unserem Probetraining fühlt sich die Haut gleich glatter und irgendwie aktiver an. Während trainierte Körperstellen normalerweise eher kalt sind, greift man nach dem Wrap-Training auf spürbar erwärmte Haut. "Deshalb gibt es für Frauen mit Krampfadern auch Spezialgels, denn hier sollten die betroffenen Stellen nicht zu warm werden", erklärt Oswald Millet.

 

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